Tipp des Monats – Mai

 

Im Mai legt man im Nutzgarten den Grundstein für eine erfolgreiche Obst- und Gemüseernte. Denn sobald die Eisheiligen vorbei sind und kein Bodenfrost mehr droht, dürfen endlich auch wärmeliebende Pflanzen ins Freie umziehen und viele Arten können jetzt direkt ins Freiland ausgesät werden. Bei Kiwi, Himbeere und Co. stehen im Mai die ersten Pflegemaßnahmen an.

Paprika und Tomaten sollten erst ins Freiland gepflanzt werden, wenn kein Frostrisiko mehr besteht und sich der Boden auf mindestens 15 Grad Celsius erwärmt hat. Bereiten Sie das Beet schon ein oder zwei Wochen vor der Pflanzung vor: Dazu die Erde tief lockern und pro Quadratmeter drei bis fünf Liter Kompost einarbeiten. Beim Pflanzen nochmals etwas reifen Kompost in das Pflanzloch geben und die Tomaten mindestens fünf bis sechs Zentimeter tiefer setzen, als sie im Topf gestanden haben. Den Mitteltrieb sofort an Spiralstäben aufleiten und gründliches Angießen nicht vergessen.

Radieschen wachsen rasant und sind viel leichter zu ziehen als Rettiche. Säen Sie laufend im Abstand von ein bis zwei Wochen in ein sonniges bis halbschattiges Beet mit feuchter, feinkrümeliger Erde, dann haben Sie die ganze Saison über genügend Nachschub.

Im Mai werden Porree und Rosenkohl für die Winterernte gepflanzt. Achten Sie bei diesen Pflanzen auf einen Standortwechsel. Besonders beim Rosenkohl ist es wichtig, dass er nicht in einem Beet steht, das im Vorjahr auch mit Kohl bestellt wurde. Grund ist die Kohlhernie, eine Pilzinfektion, die sich über den Boden überträgt.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.